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  1. 2009-07-16T12:31:00.000Z80

    Ein Tag bei freiheit.com

    Wie kann man Professionalität und Leidenschaft optimal miteinander verbinden? Ein Überblick für potentielle Kunden und neue Kollegen...

    Wer viel arbeitet, braucht eine Umgebung, die es einem leicht macht, viel Zeit im Büro zu verbringen. Wir legen extremen Wert auf ein gesundes Ambiente. Arbeit soll nicht krank machen.

    Unser Büro ist hell und komfortabel. Die Arbeitsplätze sind ergonomisch, schlicht und schön. Der Boden ist aus dunklem Parkett. Auf der Dachterrasse stehen Gartenmöbel und Bambus. Früher hatten wir sogar dreimal die Woche eine Köchin, aber heute - mitten in Eimsbüttel/Eppendorf - brauchen wir das nicht mehr. Entweder wir kochen in spontanen Gruppen in unserer eigenen Küche oder wir besuchen eines der vielen Restaurants rund um unser Büro.

    Alle Möbel haben Rollen. Das Büro lässt sich so beliebig umkonfigurieren. Weil auf jedem der vier Stockwerke alle zusammen in einem großen Raum sitzen, werden neue Kolleginnen und Kollegen schnell in die Gemeinschaft integriert.

    Die Kunden rufen an. Mit den tragbaren Gigasets kann man überall telefonieren. Auch auf der Terrasse.

    Kunden kommen zum Meeting. Wir sitzen in einem der Besprechungsräume, die die Namen von legendären Computer-Modellen tragen, auf der Dachterrasse oder in der Lounge im 2. Obergeschoss mit den dunklen, englischen Ledersesseln und Kamin. Überall gibt es Netzwerkanschlüsse.

    Ein Tag bei freiheit.com fängt pünktlich um 9.00 Uhr an. Nicht später, gerne früher. Disziplin und Zuverlässigkeit sind kein Selbstzweck. Es ist lediglich effizienter, wenn alle den gleichen Rhythmus haben.

    Der Morgen beginnt mit einem frischen Latte Macchiato und Self-Management. Als Erstes checkt jedes Team morgens, welche Features heute realisiert werden müssen. Anschließend werden die Timesheets des Vortages ausgefüllt und kurz gecheckt, ob die in Arbeit befindlichen Features noch alle "on Time" und "on Budget" sind. Das geschieht alles Tool-gestützt. Unser Ziel ist es immer, Bürokratie zu vermeiden. Was unvermeidbar ist, wird automatisiert. Nun kann sich jeder wieder seiner Leidenschaft widmen: der Programmierung.

    Effektivität und Effizienz sind "King". Wieder nicht zum Selbstzweck, sondern weil wir alle Dinge, die ungerne getan werden, gleich von vornherein so optimal umsetzen wollen, dass man möglichst wenig Zeit dafür verschwenden muss. In allen Software-Projekten haben wir die gleiche Vorgehensweise - Evolutionäre Entwicklung: Veröffentlichung von produktionsfähigen Versionen der Software alle zwei bis drei Wochen. Das nennen wir ein Release.

    Am Ende eines jeden Releases steht das Deployment der Software, die der Kunde schon ausprobieren kann. Keine Prototypen, sondern produktionsfähige Releases. Unsere Software soll von Beginn an richtig funktionieren. Am Ende eines Projektes Fehler zu suchen und zu eliminieren, führt garantiert zu Projektverzögerungen.

    Releaseplan-Check: Haben wir diese Woche in irgendeinem Projekt ein Software-Release vereinbart? Große, bereits produktiv laufende eCommerce-Sites bringen wir nach einem ausgiebigen Test auf den Test-Servern in der Nacht auf den neuesten Stand, weil dann weniger Kunden beim Kaufen gestört werden. In der Entwicklung befindliche Systeme gehen am Tag online.

    Wir suchen ständig nach sinnvollen Automatismen: Genau einen Tag nach einem Release bekommt der Kunde eine aktualisierte Version unserer Projektdokumentation. An diesem Tag werden die Entwickler auch von den Projekt-Controllern mit aktuellen Zahlen versorgt. Im Projekt-Checking wird diskutiert: "Wie viele Features waren geplant? Wie viele wurden ausgeliefert? Wie viele Manntage waren geplant? Wie viele haben wir verbraucht? Welche Schwierigkeiten gab es und könnte es noch geben?".

    Jeder Programmierer hat bei uns das gleiche Ziel: Release-Termine werden nie (!) verschoben. Releases, aktualisierte Projektdokumentation und Projekt-Checking sind daher wie Heiligabend, erster und zweiter Weihnachtstag: Sie treten immer zusammen auf und überraschen niemanden.

    Mit der aktualisierten Projektdokumentation bekommt der Kunde einen aktuellen Plan/Ist-Vergleich: Welche Features sind fertig? Wie viele Tage wurden gearbeitet? Was war der Plan? Wo stehen wir heute? Im Idealfall präsentieren wir die aktuellen Daten persönlich beim Kunden.

    Der Abend naht. Wer geht, räumt zuvor seinen Schreibtisch komplett leer. Wir glauben an die "Broken Window"-Theorie. Auch Firmen degenerieren langsam. Das fängt mit einer liegen gelassenen Büroklammer an und endet mit großen Papierstapeln, in denen möglicherweise wichtige Informationen verrotten. Unser Job ist kompliziert und zeitaufwendig genug. Wir haben keine Zeit und Lust, nach Informationen zu suchen. Das hält uns nur vom Programmieren ab.

    Alle Prinzipien und Instrumente haben das gleiche Ziel: Den Spaß an der Arbeit nicht zu verlieren. Es gibt keine 2. Klasse-Angestellten, die für die anderen die unangenehmen Arbeiten machen müssen. Es gibt keine Privilegien, auch nicht für die Inhaber: Wer andere führt, muss direkt an der Front führen und sich als Erster "furchtlos in die Schlacht stürzen". "Verlange niemals etwas von jemand anderem, was Du nicht selbst bereit bist zu tun". Diese Mentalität und gegenseitiger Respekt schweißen uns zusammen.

  2. 2009-07-16T12:31:00.000Z84

    Praktikanten und Diplomanden

    Wir haben nicht vergessen, wie wichtig es ist, bereits während des Studiums praktische Erfahrungen zu sammeln. Jeder von uns hat damals nach interessanten Angeboten gesucht, theoretisch Erlerntes in die Praxis umzusetzen und auszuprobieren. Heute stärker denn je hält freiheit.com einen engen Kontakt zur Wissenschaft und Ausbildung und sieht die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses als eine wichtige Aufgabe an.

    Wir sind unter anderem Fördermitglied der privaten Fachhochschule Wedel. Damit es nicht bei der rein finanziellen Unterstützung bleibt, bieten wir Praktika und Diplomarbeiten an. Die Anzahl ist begrenzt, um jedem Studenten die volle Aufmerksamkeit während der Zeit bei freiheit.com schenken zu können.

  3. 2009-07-16T12:31:00.000Z89

    Top-Programmierer/-in

    Top Programmers

    Du bist gerade mit dem Studium fertig und hast ein technisches Studium absolviert: Am besten Informatik, Elektrotechnik oder Ähnliches. Du hast erstklassige Noten und gehörst zu den Besten in Deinem Jahrgang.

    Du suchst nach Problemen, um sie zu lösen. Du hast Ideen, die Du gerne umsetzen willst. Dafür brauchst Du Leute um Dich herum, die genauso denken. Am liebsten ist uns, wenn Du schon einige 10.000 Zeilen Code in C/C++/Java geschrieben hast. Wenn Du Dich auch für funktionale Sprachen wie Common Lisp, Clojure oder Haskell interessierst - um so besser. Du setzt auch auf Deinem privaten Rechner GNU/Linux ein und hast damit während der Studiums schon ein paar Jahre Erfahrungen gesammelt.

    Du solltest in jedem Fall in der Lage sein, schnell eine neue Sprache zu lernen, weil Du die Paradigmen verstanden hast und die Syntax dann egal ist. Du solltest nicht davor zurückschrecken, auch komplexe Anwendungen selbst schreiben zu müssen, falls es keine adäquate Lösung am Markt gibt.

    Du hörst gerne Musik oder machst selbst welche. Falls Du Sport magst, hast Du möglicherweise auch ein Faible für asiatische Kampfkunst. Du hast einen ausgeprägten Spieltrieb. Es würde uns auch nicht wundern, wenn Du mit Lego (Mindstorms) spielst, obwohl Du aus dem Alter eigentlich raus bist.

    Du bist ehrlich, zuverlässig und hast einen Sinn für Ordnung: Nicht nur in dem von Dir geschriebenen Code, sondern auch bei der Planung und dem Projektmanagement.

    Wenn Du interessiert bist und mehr erfahren möchtest, dann ruf einfach bei uns an oder schicke eine E-Mail an jobs@freiheit.com.

    Weitere Jobangebote unter /Jobs.

  4. 2009-07-16T12:31:00.000Z0

    Diplomarbeiten

    Nicht selten hat das nähere Kennenlernen im Rahmen eines Praktikums dazu geführt, dass man gemeinsam eine spannende Problemstellung für die folgende Diplomarbeit gefunden hat. Wie spannend es sein kann, lässt sich aus den Themen der bei uns bisher erstellten Diplomarbeiten entnehmen.
    • Entwurf einer XML-Schnittstelle für Relationale Datenbanksysteme (Martin Schmidt, FH Wedel bei Prof. Dr. Uwe Schmidt)
    • Jabber + JXTA - Kopplung von Instant Messaging mit einem Peer-to-Peer Protokoll und Entwicklung eines Clients in Java (Marco Hennings, FH Wedel bei Prof. Dr. Uwe Schmidt)
    • Dr. Freud - Entwicklung einer Software zur Analyse und Visualisierung von Strukturen und Qualitätskennzahlen für Java-Projekte (Hendrik Lorenz, FH Wedel bei Prof. Dr. Uwe Schmidt)
    • Visualisierung von Programmstrukturen - Entwicklung einer Software zur detaillierten Analyse und Visualisierung von Strukturen in Java-Projekten (Heiko Minning, FH Wedel bei Prof. Dr. Uwe Schmidt)
    • Dr. Know - Konzeption und Realisierung eines dezentralen Testverwaltungssystems (Klas Kalaß, FH Wedel bei Prof. Dr. rer. nat. habil. Ralf Möller)
    • HAL - Entwicklung eines regelbasierten Expertensystems zur automatischen, kontinuierlichen und kennzahlenorientierten Bewertung von Software-Projekten (Philip Sebastian Schwartau, FH Wedel bei Prof. Dr. Uwe Schmidt)
    • J2ME - Evaluierung von J2ME. Entwicklung einer Client-Server-Anwendung für Schach. Untersuchung der Möglichkeiten von Java-Anwendungen für Mobile-Geräte. (Andreas Reiter, FH Wedel bei Prof. Dr. Uwe Schmidt)
    • Sanssouci - Generierung von objektorientierten grafischen Benutzerschnittstellen unter Verwendung der Desktop-Metapher. Sanssouci ist ein Java-Framework, das aus einem Objektmodell direkt eine grafische Repräsentation generiert. Der Anwender hat unmittelbaren Zugriff auf die Systemobjekte, wodurch auch nicht-standardisierte Probleme gelöst werden können. Durch die automatische Generierung der Präsentations- und Controller-Schicht, kann leicht auf Änderungen in den Systemanforderungen reagiert werden. (Björn Krollner, FH Wedel bei Prof. Dr. Uwe Schmidt)
    • Odysseus - Praktischer Einsatz von Techniken der künstlichen Intelligenz zur Berechnung von Kaufempfehlungen unter Hochlastbedingungen. Odysseus ist ein Framework zur Generierung von Empfehlungen. Dazu werden die bekannten Vorlieben der Kunden (z. B. Einkäufe) ausgewertet und daraus Ähnlichkeiten zwischen den Artikeln bestimmt. Diese Ähnlichkeiten bilden dann die Grundlage für die Empfehlungsgenerierung. (Michael Ostermeier, FH Wedel Prof. Dr. rer. nat. habil. Ralf Möller)
    • Ikaros - Desktop-Bedienkonzepte in Web-Anwendungen am Beispiel eines Web-Frameworks (Ole Langbehn, FH Wedel bei Prof. Dr. Uwe Schmidt)